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Schutzbrillen für blaue und violette Laser

Wellenlänge: 405–450 nm

Schutzbrillen für blaue und violette Laser sind ein unverzichtbares Sicherheitselement für Anwender von Diodenlasersystemen, die häufig in kompakten Graviergeräten und CNC-Anlagen zum Einsatz kommen. Diese Quellen emittieren meist Strahlung bei Wellenlängen von 405 nm oder 450 nm.

Trotz der geringen Abmessungen dieser Geräte liegt ihre optische Leistung in der Regel im Bereich der Gefahrenklasse 4. Daher ist es wichtig, zertifizierte Schutzbrillen für blaue Laserdioden zu verwenden, die die Augen zuverlässig vor direktem und reflektiertem Strahl schützen. In dieser Kategorie finden Sie Laserschutzbrillen für Wellenlängen von 405–450 nm, die die europäische Norm EN 207 vollständig erfüllen und über nachweisbare Schutzstufen (LB) verfügen.

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EN 207-Zertifizierung
Brillen hergestellt in Europa
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So lesen Sie die Parameter:
VLT
Lichtdurchlässigkeit (VLT)
Gibt an, wie viel Prozent des sichtbaren Spektrums der Filter zum Auge durchlässt. Die Wahl hängt von der Intensität der Sekundärstrahlung am Laserarbeitspunkt ab:
Niedrige VLT (ca. 10-30 %): Unverzichtbar für Anwendungen, bei denen intensive Helligkeit, Funkenbildung oder Plasma entsteht (Laserschneiden und Schweißen von Metallen). Der Filter dämpft die Blendung durch den Prozess und beugt so der Ermüdung der Augen sowie Netzhautschäden durch helles weißes Licht vor.
Hohe VLT (über 50 %): Geeignet für Prozesse ohne intensive Helligkeit (Kennzeichnung von Kunststoffen, Gravieren von Holz). Sie ermöglicht eine genaue Sichtkontrolle und verringert die Augenbelastung bei längerem Tragen.
Filterfarbe
Filterfarbe
Die Filterfarbe ergibt sich aus den Absorptionseigenschaften des Materials für bestimmte Laserwellenlängen.
Selektive Dämpfung: Die Farbe des Filters ist so ausgelegt, dass sie das gefährliche Laserspektrum blockiert (absorbiert), während andere Teile des sichtbaren Lichts durchgelassen werden.
Auswirkung auf die Wahrnehmung: Bestimmte Filterfarben (z. B. Dunkelgrün oder Orange) können die Farben der Umgebung deutlich verfälschen. Dies muss bei der Beobachtung farbiger Statusanzeigen an Maschinen berücksichtigt werden.
Material
Material der Sichtscheibe
Bestimmt die mechanische Beständigkeit, die optische Qualität und die thermische Stabilität der Brille.
Polycarbonat: Ein leichtes Material mit hoher Stoßfestigkeit. Es eignet sich ideal für die normale Handhabung. Der Nachteil ist die geringere Kratzfestigkeit und die eingeschränkte Fähigkeit, einem direkten Treffer durch einen Hochleistungsstrahl über einen längeren Zeitraum standzuhalten.
Glas: Bietet hervorragende optische Klarheit und hohe Beständigkeit. Der Nachteil ist das höhere Gewicht, das bei längerer Arbeit den Komfort mindert, sowie die Anfälligkeit für Zersplitterung bei mechanischem Aufprall.
Gustav Bazala

Gustav Bazala

Fachberater

+420 602 342 512 bazala@optixs.cz Sich beraten lassen